AMS-Adventskalender
© Andreas Stieb - Hundeschule AMS
Sie haben gerade das Türchen zum 1. Dezember geöffnet!
Hundeschule AMS - Leitgedanken
Körpersprache statt Sprachbefehlen
Wir tauschen uns mit unseren Hunden in dessen eigener Sprache aus, der Körpersprache. Durch deutliche Gesten laden wir den Hund ein, sich uns freudig anzuschließen. Dabei spielt es für den Hund keine Rolle mehr, ob er angeleint ist oder nicht.
Das Ja-Nein-Prinzip (Binärsystem)
Zur Verständigung mit dem Hund genügen zwei Begriffe: Ja, es ist richtig, was du tust. Oder Nein, hör sofort auf mit dem, was du tust. Das "Ja" wird durch positive Laute oder freundliche Gesten vermittelt, das "Nein" durch zornige Stimmlage oder Missmutsgesten.
Wichtig ist, dass der Mensch schnell reagiert und zwischen "Gut gemacht" und "So nicht" zügig wechselt. Hunde verstehen diese Sprache deshalb so gut, weil sie mit ihren Artgenossen nach dem gleichen Prinzip kommunizieren.
Führungsanspruch geltend machen
Der Mensch soll eine Leitfigur für den Hund sein. Dazu braucht er den Willen, sein Tier zu beherrschen. Wer Durchsetzungsbereitschaft nicht aufbringt, bekommt einen gestressten, orientierungslosen Hund, den er im Zweifelsfall nicht kontrollieren kann.
Erziehung ohne Hilfsmittel
Wir verzichten auf Brustgeschirr, Clicker, Schleppleine oder Halti. Formale Dressur durch Sprachbefehle wie "Sitz" oder ,,Platz" lehnen wir ab. Rucken mit der Leine sind tabu, denn die Leine ist ein Symbol für Entspannung.
Ein No-Go sind außerdem quietschende Dummies und Zerrspiele, die den Hund in einen Erregungszustand bringen, in dem er allzu leicht die Selbstkontrolle verlieren kann.

