AMS-Adventskalender


 © Andreas Stieb - Hundeschule AMS


Sie haben gerade das Türchen zum 11. Dezember geöffnet!


Bisherige Umgangsweise mit Ihrem Hund



Überdenken Sie ihre bisherige Umgangsweise einmal kritisch.



Ist sie dadurch bestimmt, dass Sie Ihren Hund dazu anhalten, seinen Verstand zu benutzen oder reagiert er nur auf Reize und Befehle?



Vielleicht sollten Sie sich besser von einigen ihrer liebgewonnenen Gewohnheiten trennen wie zum Beispiel:

1.  Das Werfen von Bällen und Stöckchen, die das unkontrollierte Hinterherjagen auslösen und den Hund zu stereotypem Verhalten konditionieren, bei dem er nicht mehr nachdenkt. Er wird mit der Zeit jedem Bewegungsreiz erliegen und loshetzen, auch quer über eine Strasse.


2.  Die unüberlegte Überlassung von Spielzeug, das dem Hund zur Lustbefriedigung dient und dabei zum Ersatz für fehlendes soziales Miteinander wird. Insbesondere Quietschspielzeug wirkt "Suchtbildend", da der Hund vermeintlich eine Reaktion vom Gegenstand erhält (Kommunikationsersatz).


3.  Jegliche Form von Zerrspielen, durch die Sie dem Hund vermeintlich ihre Konfrontationsbereitschaft signalisieren und er deshalb glaubt, mit Ihnen in Konkurrenz treten zu können, womit Sie Ihre Souveränität aufgeben.


4.  Den Hund alleine im Garten lassen, wo er - so allein gelassen - vielfältigen Herausforderungen ausgesetzt ist, auf die er ohne Unterstützung durch den Menschen reagieren muss. Sei es Nachbars Katze, die verjagt wird, oder der am Zaun entlang fahrende Radfahrer, den der Hund laut bellend "eskortiert".


5.  Das freie Herumstöbern über Feld und Wiese, bei dem der Hund seinem Jagdtrieb fröhnt und seinen Menschen einfach vergisst.


Geben Sie Ihrem Hund keine Gelegenheiten mehr Verhaltensmuster zu trainieren, die nicht erwünscht sind.






Quelle: Anton Fichtlmeier - Grunderziehung für Welpen