Hundeschule AMS Lünen Dortmund Fichtlmeier
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Die Ruheübung


Symbolbedeutung "Fuß auf der Leine" (Freiraumzone 1):

 

Der auf die bis zum Boden durchhängende Leine gestellte Fuß übermittelt dem Hund als passives Signal "Jetzt ist Ruhe angesagt und eine Pause steht an". Integrieren Sie diese Übung so oft wie möglich in Ihren Alltag und machen sie damit "Fuß auf der Leine" zur symbolhaften Bedeutung. Der Hund darf "stehen, sitzen oder liegen".

 

- Aufbau in reizarmer Umgebung ( z.B. zu Hause beim Fernsehen, beim Frühstück)

- jegliches Verhalten des Hundes emotionslos ignorieren (Geduld und Konsequenz)

- kein Blickkontakt, keine Leckerchen, kein Streicheln während der Ruheübung

- Reize erhöhen (wechselnde Umgebung)

- Ruhe löst Ruhe aus

 

 

 

 

 

 

Bleib3

 

Bleib-Bereich 3: Bleib, bis ich dich abhole!  (Freiraumzone 1)

 

Über die Ruheübung zum Bleib-3. Bleib-3 heißt: "Warte am Gegenstand". Es geht nicht um eine Sitz- oder Platzübung, sondern ausschließlich darum, dass der Hund an einem von Ihnen festgelegten Platz (grüner Bereich) so lange wartet, bis er durch sie wieder abgeholt wird.

Das Besondere ist, dass der Hund seiner Stimmungslage entsprechend kommunikativ auf sein Umfeld reagieren darf. Wie bei der Ruheübung darf der Hund "stehen, sitzen oder liegen". Bei "Bleib, bis ich dich abhole" liegt immer ein Gegenstand (Jacke,Tasche,Hut,Rucksack etc.). Die Leine ist am Halsband angeklingt und der Hund wird immer abgeholt.

 

 

Die Bleib-3-Übung richtig beenden

 

Nehmen Sie zuerst den Gegenstand, z.B. die Jacke, ruhig vom Boden auf, während Sie Ihrem Hund als Belohnung ein Leckerchen geben. Lassen Sie sich Zeit. Sie ermöglichen Ihrem Hund dadurch, innerlich ruhig zu bleiben, Sie dabei zu beobachten und auf Ihr weiteres Tun zu warten.  

 

Da die am Boden liegende Leine am Halsband angeklinkt ist, können Sie anfangs einfach einen Fuß auf die Leine stellen, um ein plötzliches Davonrennen bei eventuellen Ablenkungsreizen durch das Umfeld zu vermeiden. Nach einer kurzen Pause nehmen Sie dann die Leine vom Boden auf und gehen mit einem deutlichen Körpersignal "Jetzt-geht's-los" und eventuell unterstützt durch ein leises Aufmerksamkeitssignal, wie das "Zungenschnalzen", los.

 

Vermeiden Sie mit Ihrem Hund zu sprechen, verwenden Sie keine Worte oder Kommandos. Nur wenn Sie sich auf klare Gesten beschränken, macht es für den Hund Sinn, darauf zu achten, was Sie als Nächstes tun werden.

 

Quelle: Anton Fichtlmeier Buch "Der Hund an der Leine"

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